Juli 2015

Was tun gegen Schnarchen – einfache Tipps für eine ruhige Nacht

Die Nacht ist für die Erholung von Körper, Seele und Geist da. Was aber tun, wenn unser Bettpartner Lärmgeräusche in Form von Schnarchen uns nicht zur Ruhe kommen lassen?

Ohrstöpsel einstecken, in ein anderes Zimmer umziehen sind Möglichkeiten; aber mal ehrlich, angenehm ist das doch auch nicht. Wenn der Wecker schellt, könnte man ihn überhören. Wozu ist man denn ein Paar? Der mögliche Maßnahmenkatalog ist lang, entscheidend ist, ihn mit Ruhe und Bedacht anzugehen, denn dem Schnarcher ist nicht bewusst, dass er eine Geräuschkulisse verursacht und er initiiert es auch keineswegs absichtlich. Im Gegenteil: spricht man ihn darauf an, ist es ihm meist äußerst peinlich.

Das sollten beide Partner vorab wissen:

Schnarchen gehört evolutionsbedingt zu uns. Früher waren wir Jäger und Sammler. Um uns in der Nacht vor gefährlichen Tieren zu schützen,  halfen uns die erzeugten Schnarchgeräusche, diese zu vertreiben und so zu überleben. Als Schnarchen bezeichnet man das knatternde Geräusch, das in den oberen Atemwegen eines schlafenden Menschens erzeugt wird. Der Unterkiefer und die Zunge sinken nach hinten, es kommt zur Störung der Atemwege und Geräuschentwicklung.

Es gibt Schnarcharten, die lebensbedrohlich sein können wie die Schlafapnoe, bei dem eine Schlafmaske oder eine Operation zum Einsatz kommen muss, um Aussetzern entgegenzuwirken. Bevor es soweit kommen sollte, empfehlen wir, sich Gedanken zu machen, welche Maßnahmen erstmal vorab ergriffen werden könnten, die zur Vermeidung des Einsatzes technischer Hilfsmittel und ihren unangenehmen Begleiterscheinungen führen und den Auszug eines Partners aus dem nächtlichen Schlafgemach vermeiden könnten.

1. Die Bettstatt

Prüfen Sie, ob Matratze, Lattenrost mit Kissen und Bettzeug zum Schläfer passen, d.h. inwieweit die Bandscheiben, Muskulatur und Bänder unterstützt sind und nur ein geringer Anpressdruck vorhanden ist. Gute Bettenfachhändler bieten diesen Bettencheck kostenlos an. Hilfreich kann auch ein Lattenrost mit Komplett-Körperschräglage sein, der Kinn und Zunge nach vorn rutschen lässt.

2. Der Raum

Die Raumtemperatur sollte mindestens 16-18 Grad betragen. Vor dem Zubettgehen sorgen Sie für ausreichend Sauerstoff im Schlafraum. Fenster für 5-8 Minuten komplett öffnen und für Durchzug sorgen (Stoßlüften).

3. Ernährung

Etwa 3 Stunden sollte man vor dem Einschlafen nichts mehr essen und keinen Alkohol zu sich nehmen. Alkohol führt zur Erschlaffung des Gaumensegels und begünstigt Schnarchen. Helfen können alkoholfreie Getränke oder 1-2 Gläser Wasser als Neutralisierung.

4. Gewicht

Übergewicht führt immer zu gesundheitlichen Einschränkungen, vor allem auch beim Schlafen, da sich Fettgewerbe auch am Hals ansetzt, die Atmung einengt und das Auftreten von Schnarchgeräuschen begünstigt. Gewichtsreduzierung und eine für den jeweiligen Menschen ausgerichtete Ernährungsumstellung dient nicht nur der Schnarchvermeidung,  sondern fördert auch das allgemeine Wohlbefinden am Tag.

5. Schlafrituale

Am Abend kein Krimi, keine verheerenden Nachrichten, kein Stress, der aufwühlt. Probleme und Sorgen sollte man nicht mit ins Bett nehmen.

Tipps und Ideen erhalten Sie dazu auch im Buch ALLZEIT GUT SCHLAFEN. www.allzeit-gut-schlafen.de

Leichter gesagt als getan? Stimmt. Es gibt wie bei vielen Dingen keine allgemeingültigen Maßnahmen, da jeder Mensch unterschiedlich ist. Probieren Sie mal die eine oder andere angeführte Empfehlung gemeinsam aus. Oftmals sind es Kleinigkeiten, die Erfolg bringen.

Wir wünschen Ihnen und Ihrem Partner eine gemeinsame geruhsame Nachtruhe.

Das Schlafkultur-Team

Jutta Schmidt und Detlef Möller

 

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