Juli 2018

Schlafen im Biorhythmus

Immer wieder das gleiche am Morgen: der Wecker klingelt und die Schule oder der Arbeitsplatz geben vor, wann wir aufzustehen haben. Viele Menschen schaffen es noch nicht, beim ersten Klingeln des Weckers aufzustehen und drücken die „Snooze-Taste“, da sie sich noch in der Tiefschlafphase befinden. Forscher haben ermittelt, dass die meisten Menschen gemäß ihrer biologischen Uhr viel später aufstehen müssten. Diese ist bei jedem Menschen individuell anders und so verpassen immer mehr Menschen ihr optimales Schlaf-Fenster, was dazu führt, dass sie zu wenig Schlaf bekommen, nicht fit sind und sich schlecht konzentrieren können.

Für jeden Menschen ist es ganz wichtig, seinen optimalen Zeitpunkt des Aufstehens zu finden, denn wenn nicht, droht Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Verlust der Lebensfreude. Fachleute haben sogar einen neuen Begriff dafür entwickelt: den sozialen Jetlag. Je größer der Unterschied zwischen dem ist, was unsere innere Uhr verlangt und dem, was der Alltag von uns vorgibt, desto größer wird der sogenannte soziale Jetlag.

Ganz ähnlich verhält es sich mit den Langstreckenflügen z. B. von Europa in die USA, jedoch überwindet man diesen nach einigen Tagen während der soziale Jetlag langfristig zu chronischem Schlafmangel führt. Hierbei wird der Körper anfälliger für organische Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Störungen, Diabetes und Depressionen.

Aufwach-Fenster

Wann wir morgens aufstehen, bestimmt, wie ausgeschlafen wir uns fühlen. Während unserer Nachtruhe durchlaufen wir verschiedene Phasen. Diese Phasen dauern etwa 90 Minuten an und wiederholen sich vier- bis sechsmal pro Nacht. Hierbei sollte man darauf achten, am Ende eines solchen Zykluses aufzustehen, da wir uns dann in einer Leichtschlafphase befinden. Ausgeschlafen haben wir ungefähr nach 6 bis 7 Stunden, aber es können auch 8 oder 9 Stunden sein. Unsere biologische Uhr sagt uns zu diesem Zeitpunkt ohnehin, dass wir aufwachen können. Klingelt der Wecker jedoch während einer Tiefschlaf-Phase, dann fühlen wir uns morgens ausgelaugt und erschöpft.

Hier ein Tipp von Schlafkultur: probieren Sie verschiedene Weckzeiten aus. Manchmal reicht es schon aus, den Wecker um eine halbe Stunde früher zu stellen.

Einschlaf-Fenster

Wir alle haben unser eigenes Einschlaf-Fenster, währenddessen wir durchschnittlich alle 90 Minuten einschlafen können. Der Körper ist dann besonders entspannt. Für die meisten Menschen liegt gemäß ihrem Biorhythmus die beste Einschlafzeit zwischen 22 und 23 Uhr. Erkennen kann man dies am häufigen Gähnen und den schweren Augenlidern. Falls möglich, sollte man sich dann in den nächsten 20 bis 30 Minuten ins Bett begeben. Wer dies individuelle Einschlaffenster verpasst, schliddert automatisch in die nächste Wachphase und muss warten, bis sich das nächste Fenster auftut. 90 Minuten später. Man sollte seinen Körper genau beobachten und sein optimales Einschlaffenster herausfinden und sich dran gewöhnen, immer zu dieser gleichen Zeit zu Bett zu gehen.

Ernährungs-Fenster

Es ist allgemein bekannt und wissenschaftlich belegt, dass Menschen, die sich ungesund ernähren, zu viel, zu schnell und vor allem zu spät essen, die Darmflora stören und somit chronische Schlafstörungen hervorrufen. Da sich der Stoffwechsel abends und nachts auf eine Ruhezeit einstellt, sollte nach 19 Uhr nichts mehr gegessen werden. Das Essen wir d nicht richtig verdaut und verbleibt im Darm und kann zu  schmerzhaften Blähungen, Völlegefühl und auch Einschlafproblemen führen.

Alters-Fenster

Der Schlaf verändert sich mit zunehmendem Alter. Das liegt daran, dass sich der Anteil der Tiefschlafphasen verringert bzw. sich die Phasen häufig verkürzen. Da dieser aber besonders wertvoll für den Erholungsfaktor ist, fühlen sich Menschen mit mangelndem Tiefschlaf schlapper und müder. Jedoch können wir entgegenwirken, indem wir tagsüber körperlich und geistig sehr aktiv sind. So können wir Schlafstörungen ganz einfach selbst heilen.

Guter Schlaf verläuft in biologischen Phasen. Wer diese kennt und berücksichtigt, schläft besser und gesünder. Aber sicherlich spielt auch die Art der Bettausstattung eine Rolle, ob wir bequem schlafen und erholt aufwachen. Wir überprüfen dies gern für Sie!

  

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